Fachmesse LOPEC (diverse Projekte)

Die LOPEC ist die weltweit führende Fachmesse im Bereich gedruckte Elektronik. Seit mehreren Jahren verfasse und aktualisiere ich hier regelmäßig unterschiedlichste Kommunikationsmaßnahmen – zum Beispiel Besucher- und Ausstellerbroschüren oder natürlich auch die Website, die an dieser Stelle als weiteres Arbeitsbeispiel fungiert.
Fachmesse LOPEC (diverse Projekte)

Textauszug Website LOPEC Fachmesse für gedruckte Elektronik

Webtext zum Thema Mobility (Schwerpunktthema 1 der Messe)

Mobility: Mehr Komfort, weniger Gewicht.


Sie sind leicht, dünn, flexibel und perfekt geeignet für die Massenproduktion: Gerade beim Automobil und in der Luftfahrt bieten gedruckte Elektronikkomponenten zahlreiche Vorteile und erschließen neue Chancen.

Von Sensoren und Heizelementen in Passagiersitzen über elektrochrome Fenster und Spiegel bis zu ultraflachen Touchscreens im Cockpit: So manche Anwendungsmöglichkeiten der gedruckten Elektronik sind im Bereich Mobilität bald schon Wirklichkeit – oder stehen kurz vor der Serienreife.

Mit der immer weiteren Verbreitung des Elektroautos werden zum Beispiel in naher Zukunft gedruckte Heizelemente an Bedeutung gewinnen. Da Elektromotoren im Vergleich zu Benzin- und Diesel-Aggregaten deutlich weniger Abwärme produzieren, die zum Heizen genutzt werden kann, sorgen künftig gedruckte, superflache Heizelemente in Sitzen sowie hinter Türen- und Seitenverkleidungen für angenehme Temperaturen im Fahrzeuginneren.

Eine weitere Anwendung gedruckter Elektronik im Mobilitätssektor sind Fenster und Spiegel, die auf Tastendruck oder per automatischer Steuerung stufenlos ihre Tönung wechseln. Dafür sorgt eine elektrochrome Schicht, die auf die Rückseite des Spiegels beziehungsweise zwischen den beiden Flachglasscheiben aufgedruckt wird. Je nach Spannung ändert sie ihre Durchlässigkeit.

Innen- und Außenspiegel im Auto können dadurch automatisch abgedunkelt werden, sobald blendendes Licht anderer Fahrzeuge eintrifft; beim Fenster bestimmt der Fahrer per Tastendruck den gewünschten Tönungsgrad der Scheibe. In ersten Flugzeugen können Passagiere die Tönung ihres Fensters schon heute von transparent bis nachtschwarz beliebig wählen.

Im Autocockpit ermöglicht gedruckte Elektronik flexible Touchscreens, die sich zum Beispiel in geschwungene Flächen integrieren lassen, was dem Fahrzeuginnendesign völlig neue Perspektiven eröffnet. Spätestens dann werden auch jegliche Schalter und Tasten der Vergangenheit angehören, wodurch aufwendiges Verkabeln entfällt.

Außen am Fahrzeug werden schon in naher Zukunft immer häufiger Leuchten mit organischen Leuchtdioden, kurz OLEDs, zu sehen sein. Gedruckt auf Folie unter Verwendung organischer Materialien, sind sie hochflexibel und passen sich auch geschwungenen Formen problemlos an.

Webtext zum Thema Wellbeing (Schwerpunktthema 2 der Messe)

Wellbeing: Überwachen und messen 2.0.


Vom Körperfunktions-Tracker bis zur intelligenten Arzneimittelverpackung: Auch im weiten Feld von Medizin und Klinikwesen über Gesundheit bis Sport und Freizeit – vereint unter dem Begriff Wellbeing – erschließen Lösungen der gedruckten Elektronik völlig neue Perspektiven.

Wearables, Smart Textiles, Pharma Packaging: Erste Anwendungen gedruckter Elektronik zeichnen sich hier schon heute ab oder sind bereits als konkrete Produkte verfügbar. Neben dem technischen Fortschritt ist speziell in diesem Segment auch das stetig steigende Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft ein wirkmächtiger Treiber für künftige Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten.

Reichlich Dynamik birgt dabei zum Beispiel das Messen und Überwachen von Körperfunktionen: Ultraflache und extrem flexible Körpersensoren, die per Funk kommunizieren, ermöglichen ein wesentlich umfassenderes und einfacheres Erfassen wichtiger Daten und Parameter – ob zur Leistungsverbesserung beim Sport oder zur Überwachung von Werten wie Herzschlag und Körpertemperatur in Kliniken und bei Behandlungen. Als preisgünstige Einwegsensoren können sie gerade im Klinikwesen auch so manche Routineabläufe effizienter gestalten.

In Form sogenannter Wearables werden zunehmend auch Textilien mit integrierten Sensoren Verbreitung finden, etwa für ein Rund-um-die-Uhr-Monitoring von Patienten oder als textile All-in-one-Lösung im Sport. Ergänzt mit einem eingenähten flexiblen Display, schon heute ein typisches Produktbeispiel für gedruckte Elektronik, können Wearables auch zusätzliche Endgeräte für das Auslesen der Daten ergänzen oder gar überflüssig machen.

Arzneimittelverpackungen werden künftig mit gedruckten elektronischen Labels ausgestattet sein. Sie geben zum Beispiel drahtlos Auskunft über die einzelnen Inhaltsstoffe des Medikaments, wie lange es noch haltbar ist oder ob die Kühltemperatur verlässlich eingehalten wurde. Auch ein Kontrollieren der richtigen Dosierung wird auf diese Weise einfach und sicher möglich sein.

Eine weitere künftige Domäne gedruckter Elektronik ist die Lichttherapie. Hier werden zunehmend ultraflache organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, Einzug halten, wie sie im Automobilbau von ersten Herstellern bereits in Serie verbaut werden.

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